Liebe Kunden,

haben Sie schon etwas vom „digitalen Euro“ gehört?

Die EZB schreibt dazu auf ihrer Homepage:

„Der digitale Wandel erfasst mittlerweile alle Bereiche unseres Lebens, auch die Art und Weise, wie wir zahlen. In diesem neuen Zeitalter würde ein digitaler Euro sicherstellen, dass die Bürgerinnen und Bürger im Euroraum weiterhin freien Zugang zu einem einfachen, allgemein akzeptierten, sicheren und verlässlichen Zahlungsmittel haben. Ein digitaler Euro wäre eine elektronische Form von Zentralbankgeld. Er könnte von der Bevölkerung und von Unternehmen genutzt werden, genauso wie Bargeld, nur in digitaler Form. Er soll unser Bargeld nicht ersetzen, er soll es vielmehr ergänzen. Mit beiden Geldformen zusammen gibt es eine größere Auswahl an Zahlungsmitteln und das Bezahlen wird einfacher.“

Ist doch eine gute Sache! Unser Zahlungssystem bleibt uns wie gehabt erhalten, wird nur um eine digitale Variante ergänzt.

Wäre da nicht EZB-Direktor Ulrich Bindseil. Laut dem Chefredakteur von Focus Money hat dieser in einer Studie ein zweistufiges Modell für den digitalen Euro entwickelt. Bis zu einem Betrag von 3000 Euro je Bürger will Bindseil den digitalen Euro mit einem Satz verzinsen, wie ihn die Banken für ihre EZB-Guthaben bekommen, wobei der digitale Euro anders als Zentralbankguthabenden der Banken nicht negativ verzinst werden soll. Für Beträge über 3000 Euro schlägt Bindseil dagegen Strafzinsen vor, um die Verwendung des digitalen Euros als Finanzanlage unattraktiv zu machen.

Welche Folgen könnten sich daraus ergeben? Ganz einfach: Wenn z. B. die Wirtschaft schwächelt, muss der Bürger herhalten. Er kann dann wählen, ob er für sein Erspartes einen Strafzins an die EZB zahlt (was ja nichts anderes ist, als eine Steuer). Alternativ könnte er das Geld konsumieren oder investieren.

So oder so wäre der digitale Euro ein weiterer Schritt in eine „bargeldlose Zeit“, mit allen Vor- und Nachteilen. Aufzuhalten wird dieser Prozess wohl nicht sein. In immer mehr Ländern spielt Bargeld kaum noch eine Rolle. Zudem weiten Tech-Giganten wie Facebook, Apple und Google ihre Dominanz auch im Finanzsektor weiter aus. So hat Facebook bereits einen ersten Vorstoß mit seiner eigenen Digital-Währung „Libra“ unternommen.

Passend hierzu möchten wir Ihnen das nebenstehende Buch als „Buch-Tipp“ an die Hand geben.

Der Autor Dr. Gerhard Schick ist promovierter Volkswirt und ehemaliges Mitglied des Bundestages.

  • 2005–2018 Mitglied des Bundestages für Bündnis 90/Die Grünen
  • 2007 bis 2017 finanzpolitischer Sprecher der Fraktion
  • 2011 bis 2017 Mitglied im Finanzmarktgremium
  • 2013 bis 2017 stellvertretender Vorsitzender des Finanzausschusses

Er ist Mit-Initiator des Vereins Finanzwende e. V. und dessen geschäftsführender Vorstand. Für die Arbeit in dieser Nichtregierungsorganisation hat er sein Bundestagsmandat zum 31.12. 2018 niedergelegt.

Als ehemaliges Mitglied des Bundestages und stellvertretender Vorsitzender des Finanzausschusses gibt der Autor dem Leser einen tiefen Einblick in die Machenschaften von Banken, Versicherungen und der dazugehörigen Finanzlobby. Der Schaden für unsere Gesellschaft ist gigantisch und somit höchste Zeit, etwas dagegen zu unternehmen!

Wir haben daher beschlossen, Finanzwende e.V. in Zukunft zu unterstützen. Helfen Sie mit, gemeinsam können wir etwas bewegen!

Für eine Leseprobe bitte auf das nebenstehende Bild klicken.

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