Liebe Kunden,

haben wir uns noch vor wenigen Wochen über neue Höchstmarken an den Börsen erfreut, so sieht die Welt aktuell ganz anders aus. Am 19.02.2020 erreichte der Dax mit 13.795 Punkten einen neuen Rekordstand.
Vorneweg gilt festzuhalten, dass der Dax nun nicht gerade der Parameter ist, an dem man seine Anlageentscheidungen ausrichten sollte. Dennoch gilt er für viele deutsche Sparer als “Fieberthermometer”.
Schaut man über den großen Teich, so sahen wir auch in den USA im Februar neue Börsenrekorde. Die Schwankungen der letzten Jahre und so manche historische Krise geraten dabei gerne in Vergessenheit.

Seit Montag, dem 24. Februar ist alles (mal wieder) anders. Innerhalb weniger Tage schmolzen die erreichten Kursgewinne der vergangenen Wochen, vielleicht sogar Monate wie ein Eisberg an einem warmen Frühlingstag.  Negative Nachrichten überschlagen sich und nicht nur Anleger, sondern gefühlt die ganze Menschheit, wird binnen weniger Tage zu “Betroffenen”.  Beispiele gibt es viele:

“Virus-Symptome an der Börse – Dax tiefrot erwartet”

“Für den Notfall: Welche Vorräte sollten Sie zu Hause haben”

“Neue Fälle in Deutschland: “Corona – Wie ernst ist die Lage?”

Selbst die Schlagzeile “Kölner Dom verzichtet auf Weihwasser” schafft es bei n-tv unter die meistgelesenen Beiträge und den Coronavirus-Liveticker.

Auch der Einkauf im Supermarkt bestätigt die Vermutung, der Mensch sei ein Herdentier und die Panik hat einige schon vor der Pandemie erreicht. Die Börse folgt dieser Regel und so kippt die Stimmung schlagartig zu panischer Angst. Hat man über Monate nichts in den Medien zu den steigenden Kursen an den Märkten gelesen, so liest man nun fast stündlich über den neuen „Super-Crash“ an den Weltbörsen durch unterbrochene Handelsketten, geringeres Wirtschaftswachstum und das Absaufen Chinas als einstiger Treiber des globalen Welthandels.

TROTZDEM GIBT ES KEINEN GRUND ZUR PANIK UND SCHON GAR NICHT BEZÜGLICH IHRER GELDANLAGE!

Sie haben Ihr Geld sehr breit gestreut in die Weltwirtschaft investiert. Und diese wird es trotz aller Krisen auch in Zukunft geben!

Es ist wie es immer ist, wenn die Börsenkurse abrupt einbrechen! Auch in der letzten großen Börsenkrise rund um das Jahr 2008, haben uns die Medien mit negativen Meldungen überhäuft und die „Crash-Propheten“ hatten Hochkonjunktur. Passend dazu das Video: Die „Börsen-Achterbahn“ (Teil 2) weiter unten.

Eine langfristige Geldanlage sollte immer von finanziellen Zielen geprägt sein und nicht von Gier und Angst. Aus diesen Zielen leitet sich schließlich auch der Anlagehorizont ab. An der Börse geht es nicht um einen „Sprint über 100 Meter“, sondern um einen „Marathon“, der mit so manchem Muskelkater (Börsentief) zu tun hat. Es ist immens wichtig, seine Risikobereitschaft klar zu definieren und an dieser – auch in turbulenten Börsenzeiten – festzuhalten. Selbst dann, wenn es schwerfällt.

In diesem Sinne – bleiben Sie gesund und gelassen!

Ihr Team von der revaluate AG

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